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Vermehrt Schockanrufe im Bodenseekreis

Was ist ein Schockanruf?

Bei Schockanrufen werden die angerufenen Personen häufig durch dramatische Nachrichten in Angst versetzt. Ziel dieser Anrufe ist es, die Betroffenen in einen emotionalen Zustand zu versetzen und sie dazu zu bringen, unter Zeitdruck, schnell und unüberlegt Geld zu überweisen oder Wertgegenstände zu übergeben. Häufig geben sich die Betrüger als Polizisten, Ärzte oder andere Autoritätspersonen aus, um ihre Geschichte glaubwürdiger erscheinen zu lassen.

Wie gehen die Betrüger vor?

  1. Kontaktaufnahme: Anruf erfolgt meist unerwartet und oft mit unterdrückter, unbekannter oder gefälschter Telefon-Nr.
  2. Schocknachricht: Sie geben sich als Polizisten, Ärzte oder Bankmitarbeiter aus und berichten von einem dramatischen Ereignis, z. B. drohender Diebstahl, „undichte Stelle“ bei der Bank oder schwerer Unfall eines nahen Angehörigen.
  3. Druck und Zeitnot: Die Betroffenen werden gezielt unter emotionalen Zeitdruck gestellt, es wird behauptet, es müsse sofort gehandelt werden, um schlimmere Folgen zu verhindern
  4. Forderung nach Geld oder Wertsachen: Zur Problemlösung verlangen die Täter hohe Geldbeträge oder Wertgegenstände. Meist zur Schadensregulierung oder Sicherung des Vermögens.
  5. Abholung oder Übergabe:  Geld oder Wertsachen werden von „Boten“ persönlich abgeholt, um die Geschichte glaubwürdig erscheinen zu lassen.
  6. Abschottung: Den Betroffenen wird von den Betrügern geraten mit niemandem über den Anruf zu sprechen – weder mit der Familie, Bank oder der Polizei

 

Wie können Sie sich schützen?

  • Ruhe bewahren: Zeit nehmen, um die Situation genau zu überdenken
  • Misstrauisch sein bei unbekannten Anrufern: Bei unbekannten Anrufern immer skeptisch sein insbesondere, wenn es um Geld oder Wertgegenstände geht
  • Rückfragen stellen: Es ist wichtig genaue Details zu erfragen und sich nicht abwimmeln zu lassen. Seriöse Behörden drängen nicht zu schnellen Entscheidungen
  • Selbst Kontakt aufnehmen: Anruf beenden und die betroffenen Institute (z.B. Polizei oder Krankenhaus) selbst unter der Ihnen bekannten Nummer anrufen um die Geschichte zu prüfen
  • Mit Familie oder Vertrauenspersonen sprechen: Mit Freunden oder Familie darüber sprechen, bevor Sie etwas unternehmen
  • Keine Geldübergabe oder Überweisung
  • Polizei unter der Nr 110 informieren.

 

Diese Vorsichtsmaßnahmen helfen, sich vor Schockanrufen zu schützen und nicht Opfer von Telefonbetrug zu werden.

Vielen Dank!